Aktuelle Termine
05. – 21.März 2026
Sonderausstellung:
Staat und Kapital – Sparpolitik und wirtschaftliche VeränderungeN
ALLE INFOS HIER
ab 26.März 2026
Dauerausstellung:
Museum des Kapitalismus
ÖFFNUNGSZEITEN:
Donnerstags 17-19h
Samstags 14-18h
26.März 2026, ab 17h
Vernissage & Buchvorstellung:
Hoffen, wenn die Welt schmerzt
Über Dekoloniale und antikapitalistische Zukünfte
‚Hoffen, wenn die Welt schmerzt‘ ist ein bildstarker Einstieg über die Hoffnung als Widerstandspraxis in einer Zeit voller Krisen. In verständlicher Sprache erforscht die Erzählfigur der Graphic Novel die Zusammenhänge zwischen Vorstellungskraft, Ideologie und sozialem Wandel. Gemeinsam mit ihren Interviewpartner*innen beleuchtet sie komplexe Themen von Kapitalismuskritik und Neokolonialismus bis hin zu Herausforderungen aktueller Bewegungen und widersetzt sich dabei dem Zeitgeist, der sich irgendwo zwischen Realismus und Weltschmerz verfangen hat. Eine Erzählung, die Hoffnung schafft, das bessere Zukünfte möglich sind.
Die Ausstellung zur Graphic Novel greift die Themen des Buches als partizipativen Reflexionsprozess auf. Ausgestellt werden ausgewählte Seiten des Comics, und Zeichnungen aus der Forschung, verwoben mit Elementen der Erzählung aus Pappe und Papier. Zweidimensional wie die Seiten eines Buches laden sie dazu ein, sich mit den eigenen Zweifeln und Überzeugungen zu beschäftigen und dabei einen Schritt in die Zukunft zu wagen.
Die Vernissage beginnt um 17h.
Die Buchvorstellung beginnt um 19h.
16.April 2026, 19h
Buchvorstellung:
Mosaik der Resilienzen
Diaspora Gespräche über Mental Health, Visionen und Widerstand
Zehn Menschen aus Berlin – zehn Lebensentwürfe der Diaspora – zehn Gespräche: über psychische Krisen und Diagnosen; über gesellschaftliche Diskriminierung und kapitalistische Zumutungen; über das Ringen in einem Gesundheitssystem, das geprägt ist von kulturellen Normen und strukturellen Ausschlüssen – und über Kraftquellen, Aktivismus und Widerstand. In Mosaik der Resilienzen verbinden sich persönliche Geschichten mit gesellschaftspolitischen Reflexionen über psychische Belastungen, Lebensbrüche und Traumata. Was daraus erwächst, sind Visionen einer Gesellschaft, in der mentales und körperliches Wohlbefinden nicht im Privaten bleibt, sondern kollektive Sorge wird. Zu Gesprächsmontagen arrangiert, von Illustrationen begleitet und ergänzt mit poetischen und aktivistischen Textfragmenten, entfalten sich die Stimmen der Erzähler*innen zu einem mehrstimmigen, ver_rückendem Nachdenken über Mental Health, Resilienz, und über Möglichkeiten von Selbstsorge jenseits neoliberaler Selbstoptimierung.
Öffnungszeiten
Donnerstag & Samstag
17h – 19h & 14h – 18h
Kontakt, Workshops & Raumvermietung
Adresse
Köpenicker Str. 172
10997 Berlin
kontakt (at) museumdeskapitalismus.de